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Final Fantasy Fan Fiction |
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Kingdom Hearts Fan Fiction |
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Wenn du nicht leben willst, dann stirb doch! |
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Wenn du nicht leben willst, dann stirb doch!
Ich sehe mich schnell um und realisiere, dass ich ganz allein bin. Ich springe aus meinem Bett, nehme meine Sachen, die neben mir auf dem Sessel liegen, und ziehe mich schnell um. Immer wieder fährt ein stechender Schmerz durch meinen Körper und ich muss mich am Riemen reißen, um nicht laut auf zu schreien.
„Ich muss hier weg“,
sage ich immer wieder, während ich in meine Klamotten schlüpfe.
Langsam schleiche ich zur Tür und spähe hinaus. Krankenschwestern laufen auf den Gängen und ich schließe mit pochendem Herzen wieder die Tür. Nein, so würde ich nicht hinaus gelangen.
Mein Blick bleibt am Fenster hängen. Ich beiße mir auf die Lippe, bis sie blutet und fasse dann einen Entschluss. Ich weiß, dass ich es unmöglich unverletzt unten ankommen würde, aber das ist mir egal.
Kurzerhand hatte ich das Fenster geöffnet. Ich setze einen Fuß auf das Fensterbrett und verharre kurz. Ich sehe nach unten. Mein Entschluss beginnt, in sich zusammen zu fallen. Wieder zuckt der Schmerz in meinem Körper und ich stoße mich ab.
Es fühlt sich so an, als wenn ich fliegen könnte. Einen Augenblick lang war ich ungebunden, frei, ohne Sorgen. Ich schließe die Augen, um das Gefühl zu genießen. Dann schlage ich unten auf dem Boden auf. Mein Sichtfeld verschwimmt, ich versuche aufzustehen.
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„Wenn du nicht leben willst, dann stirb doch!“
Die Worte dringen in mich ein und ich erstarre. Zittere am ganzen Körper. Ich kann nicht fassen, was ich da gerade von meinem Sensei gehört habe.
„Was?“,
frage ich schwach und sehe ihn an.
„Du hast richtig gehört. Wenn du dir extra keine Mühe gibst und mit Absicht in Selbstmitleid verfällst, dann stirb doch endlich. Ich glaube nicht, dass dich jemand vermissen würde. Außerdem wartet dort oben dein Bruder, schon vergessen?“
Er grinst mich an.
Ich starre ihn hasserfüllt an. Am liebsten würde ich ihn in Stücke reißen. Ihn qualvoll sterben lassen.
Eine Träne rollt über meine Wange. Sie ist rot. Blut quellt aus meinen Augen. Ich sehe alles in einem leichten Rot-Ton.
„Sie mich nicht so an“,
schreit mein Sensei und tritt mich.
Immer wieder in die selbe Stelle.
Ich verkrampfe mich.
Spucke Blut.
Doch das scheint ihm egal zu sein.
Er macht weiter, weiter, weiter, weiter.
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Ich taumle.
Stütze mich an einer Laterne ab.
Schleppe mich weiter Richtung Wald.
Ich weiß nicht, wie lange ich zwischen den Bäumen lag.
Ein Rascheln und ich öffne meine Augen.
Ich erstarre förmlich.
Ein Junge steht vor mir.
Er hat weiße Haare und sieht mich aus seinen hellblauen Augen an.
Ein Engel?
Vielleicht mein Schutzengel?
Oder ein Engel, der mich retten kann?
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Musik |
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